Februar 2004

Sonntag, der 08. 10:00 Uhr Frühschoppen Angelhaus
Dienstag, der 10. 19:00 Uhr Fliegenfischerstammtisch Angelhaus
Montag, der 16. 18:00 Uhr Vorbereitungslehrgang für
die Sportfischerprüfung
Angelhaus
Sonntag, der 22. 10:00 Uhr Frühschoppen Angelhaus
Dienstag, der 24. 19:00 Uhr Fliegenfischerstammtisch Angelhaus
Sonnabend, der 28. 18:00 bis 19:00 Uhr Jugendversammlung Angelhaus
Sonnabend, der 28. 19:00 bis 20:00 Uhr Markenausgabe Angelhaus



Vorbereitungslehrgang für die Sportfischerprüfung im Angelhaus Moorender Strasse

Anmeldung am 16.02. von 18:00 bis 19:00 Uhr anschließend erstes Schulungsdoppelstunde.
Insgesamt finden 3 Schulungsdoppelstunden statt, Prüfung im März!
Kosten:
Erwachsene 100 Euro
Jugendliche 50 Euro
Schulungsleiter: Eckhart Prymelski, Harburger Straße 63e, 21614 Buxtehude
Auch die Erwachsenen tun sich schwer.
Immer schön üben !
Schon fitt für die Prüfung ?



Frühschoppen am 8. Februar 2004

Unsere neuen Hauswarte: Thorsten und Kristina

Denkt dran, am 22.Februar ist der nächste Frühschoppen !


Noch haben sie Ruhe
Die Einzigen die jetzt schon fischen dürfen.
Gänsesäger auf Brack 5

Wir sind nicht alleine!

Es fällt auch anderen auf! vom 04.02.2004

ts. BUXTEHUDE. "Illegale Müllkippen findet man überall." Bärbel (63) und Joachim Mieske (64) sind entsetzt, wie dreckig ihre Heimatstadt Buxtehude ist. Ständig würden die beiden leidenschaftlichen Wanderer auf Müll in der Natur stoßen.
Innerhalb von nur drei Stunden haben sie elf Müllplätze rund um Buxtehude ausgemacht. "Alles bekannte Stellen", wie Joachim Mieske sagt, die Leute regelmäßig nutzen würden, um ihren Dreck loszuwerden. Verdreckte Plätze, zu denen man schnell mit dem Auto hin und wieder weg kommt.
Das Ergebnis der "Bereisung": "Einen Container voll mit Müll hätte man füllen können", sagen die beiden naturverbundenen Buxtehuder. Autoreifen, eine Autobatterie, Farbeimer, Dachpappe, einen ganzen Stapel verpackter Kuchen - all das liegt in der Landschaft rum. Im Innenstadtbereich stören sich die Mieskes an achtlos weggeworfenen Zigarettenschachteln, Fast-Food-Verpackungen und Essensresten.
Joachim Mieske kann das nicht verstehen: Kleinmengen Mülls nehme die Deponie in Ketzendorf kostenlos. Sperrmüll wird unentgeltlich vor der Haustür abgeholt. Und überall in der Stadt stehen Glas- und Papiercontainer herum.
Die Mieskes möchten die Bevölkerung aufrütteln. Darum sind sie einmal mit der Kamera losgegangen. "Wir wundern uns, daß viele Leute achtlos an dem weggeworfenen Müll vorbeigehen." Wer dreckige Plätze findet, sollte ruhig die Stadt informieren. "Das Ordnungsamt müßte bekannte illegale Müllkippen öfter kontrollieren", meint Joachim Mieske. Ihm schwebt auch eine Schilderaktion vor: Tafeln mit Aufschriften wie "Müll gehört auf die Deponie" oder "Müllsünder vergehen sich an der Natur" sollten an den bekannten dreckigen Stellen aufgestellt werden.
Vor allem appelliert er an Eltern, ihre Kinder für die Umwelt zu sensibilisieren. Die Mieskes hoffen aber auch, daß mehr Vereine Müllsammelaktionen auf die Beine stellen, so wie es der Postsportverein vorbildhaft machen würde.


Schade, der Redakteur "ts" hat wohl seine Hausaufgaben nicht gemacht! Unser Pressewart ( Dagmar Block) war auch bei seiner Redaktion, um auf unsere Aktion am Umwelttag aufmerksam zu machen!

Aus vom 14.02.2004

Baggersee wird abgeriegelt

Umweltfrevel: Vereine und Behörden reagieren auf Vermüllung

ts. OVELGÖNNE. Umweltfrevler mißbrauchen die Ovelgönner Kiesgrube regelmäßig als illegale Müllkippe. Die starke Vermüllung war in diesem Jahr sogar Thema einer gemeinsamen "Krisensitzung" von Polizei, Ordnungsamt der Stadt Buxtehude, Feuerwehr und Modelsportverein und Angelsportverein. Die Konsequenz: Das Gelände wird in einer großen Aktion aufgeräumt und mit neuer Schranke und zusätzlichem Zaun abgesperrt -das teilt der Angelsportverein ASV Scheeben Wind mit.
"Schlimm: Buxtehude vermüllt" hieß eine WOCHENBLATT-Schlagzeile am4. Februar. Die Angelsportler können ein Lied davon singen: ASV-Pressewartin Dagmar Block spricht von einem "katastrophalen Zustand" der Ovelgönner Kiesgrube. Fünfmal im Jahr haben die fleißigen ASV-Mitglieder Säuberungsaktionen auf die Beine gestellt - immer wieder haben Umweltsünder alles zugemüllt. Jedesmal sei bis zu zehn Kubikmeter Müll in der Landschaft gefunden worden: Möbel, Kühlschränke, Windeln, Essensreste, Ölkanister und Grills.
Das Naherholungsidyll soll bald besser geschützt werden: Am Tag des Umweltschutzes, Samstag, 27. März, wollen Bürger das Kiesgrubengelände großflächig säubern. Die Feuerwehr wird für alle Helfer Erbsensuppe und Wurst auftischen - gesponsert vom Ordnungsamt. Wer mitmachen möchte, meldet per E-Mail an an.
Nach der Flurbereinigung wird nach ASV-Angaben das Kiesgrubengelände schwerer zugänglich gemacht. Pforte und Schranke rücken näher an die B 73 heran, um das Müllausladen aus dem Auto heraus zu unterbinden. Die Straßenseite des Areals wird zusätzlich umzäunt. Die Rückseite des Baggersees wird mit einer zusätzlichen Schranke abgeriegelt. Die Arbeiten übernehmen unentgeltlich Mitglieder des Angelsportvereins und des Modelsportvereins Seefalke. Die Grundeigentümer finanzieren das nötige Material. Der ASV Scheeben Wind weist darauf hin, daß das Baden, Bootfahrten, Grillen und Campen an der Ovelgönner Kiesgrube verboten ist.


Aus vom 18.02.2002

Blitzkrieg im Angelteich

Kormorane machen Anglern zu schaffen: Gewässer bald fischleer? tp. BUXTEHUDE. Wer darf leben, Fisch oder Kormoran? Die Sportfischer des Buxtehuder Angelsportvereins (ASV) "Scheeben Wind" sitzen in der Zwickmühle: Die räuberischen Vögel fallen in die Vereinsgewässer Este, Brack 4 und Brack 5 ein und dezimieren dort die Fischpopulationen. Eine Abwehr gegen den anhaltenden Blitzkrieg der Hakenschnäbel in Fluß und Teich gibt es nicht: Der schwarze, etwa gänsegroße Vogel ist seit 1979 nach der EU-Vogelschutzrichtline Europaweit geschützt. Seitdem ist die Zahl des früher stark gejagten Fischräubers lawinenartig gewachsen. Und der Vogel, der eigentlich das Wattenmeer als Lebensraum bevorzugt, breitete sich bis in den Bereich der Binnengewässer aus.
Helmuth Juhnke vom ASV "Scheeben Wind" kriegt vor Sorge Bauchschmerzen, wenn er an das Goldstück unter den Vereinsgewässern denkt: die Este vom Mühlenteich in Buxtehude bis nach Heimbruch. Das rund sechs Kilometer lange Flußstück ist unter anderem Lebensraum der lachsartigen Fische wie Meer- und Bachforelle - und der Äsche, dem Sorgenkind der Angler. Dieser Speisefisch ist in der Obereste seit 1998 praktisch ausgelöscht. Grund: Äschen sind leichte Beute für den geschickten Jäger, der ein halbes Kilo Fisch pro Tag verzehrt. Die Äschen stehen bei der Nahrungssuche frei in der Strömung. Anders als Eisvogel, Gänsesäger und Graureiher frißt der Kormoran auch kapitale Burschen. Und er jagt seine Beute nicht nur aus der Luft, sondern taucht den Fischen hinterher: "Er veranstaltet unter Wasser regelrechte Hetzjagden", ist Juhnke verzweifelt.
Bislang waren alle intesieven Bemühungen des ASV vergebens, die Äsche und andere Lachsartige in der Este zu retten: Aus legen von Kieselsteinen im Flußbett, um optimalen Laichgrund zu schaffen, Erbrüten und Aussetzen von Jungfischen, Ganz im Gegenteil: "Wir ernähren die Vögel noch mit den Fischen." Der Kormoran "bedient" sich zudem an den vereinseigenen Angelteichen Brach 4 und 5, frißt sich dort an Aal, Karpfen und Schlei satt.
Die Statistik zeigt, wie gut es dem Kormoran geht: Anfang der 70er Jahre lebten in Niedersachsen nur sechs Brutpaare, heute sind es weit über 1.000. Die Zahl der Kormorane am Este-Abschnitt des Vereins "Scheeben Wind" schätzt Juhnke vorsichtig auf 30 bis 40. Tendenz steigend.
Welche Möglichkeiten gibt es, um das Verhältnis zwischen Kormoran- und Fischpopulation auszugleichen? Man könnte warten, bis die Kormorane durch Kahlfraß der Fischbestände ihre eigene Lebensgrundlage verlieren und im Bestand zurückgehen. Oder der Mensch greift regulierend in das Räuber-Beute-System ein, das er selbst in Ungleichgewicht gebracht hat. "Wir wollen den Kormoran nicht ausrotten", versichert Juhnke und wagt kaum, sein Lösungskonzept auszusprechen: "Aber eine vorübergehenden Sondergenehmigung zum Abschuß der Kormorane könnte die Fischbestände retten."





Ausvom 25.02.04

"Frechheit, daß die Vögel an ihrem Fischteich sitzen?!"

Betr.: " Blitzkrieg am Angelteich " (WOCHENBLATT  8/04)

Kormorane machen Anglern in Ovelgönne das Leben schwer- Gewässer bald fischleer.

Schön, Herr Juhnke, daß Sie den Kormoran nicht ausrotten wollen, aber doch gerne abschießen möchten und das noch mit einer Sondergenehmigung für Tiere, die geschützt werden müssen. Vielleicht gleich alle Tiere in der Nähe Ihres Fischteiches weg ? Wozu sind Vögel  etc. eigentlich gut ? Aber hier brauchen Sie sich, glaube ich, nicht  mehr so viele Gedanken machen - jedes Jahr sterben Tierarten aus, also ... ? Und es sind ja auch schon wieder ca. 1.000 Brutpaare in Niedersachsen, da kommt es auf ein paar mehr oder weniger ja nicht an. Außerdem, es ist ja auch eine Frechheit von den Vögeln sich ausgerechnet an ihrem Fischteich niederzulassen. Allerdings habe ich Bauchschmerzen beim Lesen des Artikels bekommen, bei soviel Egoismus und Eigennutz. Wer darf leben, Fisch, Kormoran oder ... ?

  

  Karin Zoch 
  Dibbersen 



Eintüten der Beschlüsse und des Protokolls der Jahreshauptversammlung
am 28.02.04

Nur noch wenige Tage dann sind sie bei Euch!

Es gibt immer noch freiwillige Helfer !



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